Unser Tipp für Mittwoch, 1.Februar 2012
Der historischste aller historischen Maibäume ist der Maibaum, den der Bursche seiner Angebeteten in der Nacht auf den 1. Mai vor die Tür stellt. Meist ist dieser Maibaum eine mit bunten Kreppbändern verzierte Birke. Im 12. Jahrhundert soll in Aachen der erste Maibaum dieser Art »gesetzt« worden sein. Dieses Jahr übrigens sind die Damen an der Reihe: In Schaltjahren stellen traditionell die Mädchen ihrem »Schwarm« einen Maibaum vor die Tür.
Der Maibaum, wie er heute auf Marktplätzen aufgestellt wird, bürgerte sich im 16. Jahrhundert ein. Dieser Maibaum ist ein möglichst hoher, mit Kränzen und Bändern geschmückter, entästeter und entrindeter Baumstamm. Vor allem in Bayern werden die Maibäume mit Holztafeln und Bändern in den Landesfarben weiß und blau verziert. Ehrensache: Der Maibaum wird nur durch Muskelkraft aufgestellt.
Aber bitte Vorsicht vor Dieben: Ein Brauch rund um die Maibaum-Tradition ist es auch, fremde Maibäume zu stehlen!
Wer schon seinen Traumprinzen oder seine Traumfrau gefunden hat, verschenkt am 1. Mai ein Mai-Herz. Dieses kann man nicht nur kaufen, man kann es auch individuell selbst gestalten. Wir haben für Sie eine Bastelanleitung vorbereitet.