Spülmaschine: Wann Sie welches Programm nutzen sollten

Eine Küche ohne Spülmaschine? Für viele mittlerweile unvorstellbar. Der Haushaltshelfer nimmt immerhin einen beachtlichen Anteil an Hausarbeit ab und verfügt dabei über mehrere Programme. Die meisten Modelle sind mit Standardprogrammen ausgestattet, es gibt aber auch Spülmaschinen mit zusätzlichen Spezialprogrammen. Welches Spülmaschinenprogramm das passende für Ihren Spülgang ist, ist vor allem abhängig von Schmutzgrad des Geschirrs und dem Energiebedarf des Geschirrspülers.

Deshalb sollten Sie unterschiedliche Spülmaschinenprogramme nutzen

Moderne Spülmaschinen verschiedener Hersteller verfügen über eine große Anzahl unterschiedlicher Programme. Hauptsächlich richten sich die Einstellungen nach dem Verschmutzungsgrad Ihres Geschirrs. Aber auch die Spüldauer und die Temperatur des Wassers können Sie mithilfe des jeweiligen Geschirrspülprogramms beeinflussen und somit beim Spülen zum Beispiel Energie sparen. Ein moderner Geschirrspüler verfügt im Durchschnitt über acht verschiedene Programme. Bei den unterschiedlichen Spülmaschinenprogrammen unterscheiden wir zwischen Standard- und Sonderfunktionen. Standardprogramme sind notwendig. Sie gehören zur Grundausstattung und decken Spüldruck und Temperatur beim Spülgang ab. Die Sonderfunktionen wählen Sie je nach Bedürfnis aus.

 

Übersicht: Spülmaschinen-Programme

  • Normalspülgang: Ihr Geschirr ist mittelstark verschmutzt und weist ein paar eingetrocknete Stellen auf? Schalten Sie den Normalspülgang ein. Die Spülmaschine reinigt Ihr verschmutztes Geschirr bei einer Temperatur von 60 bis 70 Grad bei einer Spüldauer von 60 bis 120 Minuten.
  • Sparprogramm: Viele Hersteller bezeichnen das Sparprogamm der Spülmaschine auch als Öko- oder Eco-Spülgang. Das Geschirr wird hier bei 45 bis 55 Grad für 90 bis 180 Minuten gespült. Obwohl der Spülgang hier länger dauert als beim Standardprogramm ist dieser umweltfreundlicher. Der Geschirrspüler erwärmt das Wasser zum Spülen nicht so stark, wodurch weniger Strom verbraucht wird. Damit Ihr Geschirr trotzdem strahlend sauber wird, dauert der Spülgang im Eco-Programm länger. Mit dem Öko-Programm schützen Sie nicht nur die Umwelt, sondern schonen auch den Geldbeutel.
  • Kurzprogramm: Beim kurzen Spülgang ist das Geschirr innerhalb von 30 bis 60 Minuten wieder sauber. Allerdings ist dieser Spülgang nur bei leicht verschmutztem Geschirr ohne angetrocknete Essensreste empfehlenswert, da hier alle Schritte schneller bei Temperaturen von 60 bis 70 Grad ausgeführt werden. Praktisch ist dieses Geschirrspülprogramm bei Partys, wenn dreckige Gläser schnell wieder sauber werden sollen. Schalten Sie dieses Programm aber nur ein, wenn es schnell gehen muss. Denn die Spülmaschine wendet hier deutlich mehr Energie auf, was auf Dauer auch den Geldbeutel strapaziert. Wenn es trotz hartnäckiger Rückstände schnell gehen muss, brauchen Sie Unterstützung von einem Geschirrspülreiniger, der starke Verschmutzungen auch im Kurzprogramm beseitigt.
  • Intensivprogramm: In diesem Spülgang entfernt Ihre Maschine auch den hartnäckigsten Schmutz. Bei 65 bis 75 Grad reinigt der Geschirrspüler zum Beispiel auch Teller, Tassen und Töpfe, die von stärkehaltigen Essensresten verschmutzt sind. Allerdings verbraucht die Maschine hier am meisten Wasser und Strom.
  • Automatikprogramm: Es gibt Spülmaschinen, die über ein Automatikprogramm verfügen, welches über Sensoren gesteuert wird. Dadurch passt sich der Spülgang automatisch an Menge und Verschmutzungsgrad des Geschirrs an und wählt automatisch die passende Laufzeit, Wassertemperatur und Wassermenge aus.
  • Zusatzprogramme: Neben den gängigen Programmen bieten manche Hersteller noch weitere Zusatzprogramme an. Die Spülmaschine kann bei sogenannten Hygiene-Spülgängen das Geschirr intensiv desinfizieren, sodass Keime und Bakterien garantiert keine Chance haben. Dieses Programm ist besonders für Eltern von Vorteil, die die Fläschchen Ihres Babys in der Spülmaschine reinigen möchten. Ein weiteres Zusatzprogramm kommt vor allem bei hochwertigen Gläsern oder Geschirr aus empfindlichen Materialien zum Einsatz. Hier ist der Wasserdruck niedriger und die Temperatur wird nur auf 40 bis 45 Grad erhitzt.

Waren unsere Informationen hilfreich für Sie? Wenn Sie weitere Tipps rund um die Spülmaschine erhalten möchten, empfehlen wir Ihnen unter anderem unsere Beiträge zum richtigen Einstellen des Geschirrspülers und wie Sie Ihre Gläser in der Spülmaschine vor Kalk schützen.

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